48-Stunden-Aktion 2006

Für dich und deine Nachbarn!

48h Betreff: Landjugend-Presseservice: Beeindruckendes Engagement der Jugendlichen in Brandenburg [48-Stunden-Aktion]

Beeindruckendes Engagement der Jugendlichen in Brandenburg 48-Stunden-Aktion der Landjugend vom 21. bis 23. April 2006

Bis zum Beginn am Freitag meldeten sich noch Klubs an, um sich mit einer guten Tat für ihre Kommune oder ihre Einrichtung an der 48-Stunden-Aktion zu beteiligen. So arbeiteten knapp 3.000 Jugendliche in 13 Landkreisen mit über 210 Gruppen an selbst gewählten Aufgaben.

Spitzenreiter der Beteiligung waren die Landkreise Elbe-Elster und Spree-Neiße. Hier gab es finanzielle und personelle Unterstützung durch Kreisjugendämter und Kreisjugendringe. Allein in der Stadt Lauchhammer (OSL) waren 14 Gruppen aktiv. Etwa 80 Jugendliche aus verschiedenen Cliquen beteiligten sich an der größten Einzelaktion in Kyritz (OPR). Dort entstand mit Unterstützung der Stadt und vieler Sponsoren eine Skateranlage. Eine Streetsocceranlage wird in den nächsten Wochen folgen, hier wurden die Vorbereitungsarbeiten getätigt.

Die beteiligten Gruppen konnten viele Gäste zu ihren Aktionen begrüßen. Jugendminister Holger Rupprecht eröffnete die Aktion in Kehrigk (LOS). Der Minister für Ländliche Entwicklung Dr. Dietmar Woidke besuchte Aktionen in Döbern und Groß Kölzig (SPN). Bundestags- und Landtagsabgeordnete waren ebenfalls vor Ort.

Das Engagement der beteiligten Gruppen war beeindruckend. Je nach Mitgliederzahl und Größe der Einrichtung fanden die Jugendlichen für sie passende Aufgaben. Dorfstraßen wurden aufgefüllt und planiert, Blumen, Sträucher und Bäume gepflanzt, Spielplätze erneuert, Fußball- und Volleyballplätze in Schuss gebracht oder neu erbaut, auf Friedhöfen wurde Ordnung geschaffen, Bushaltestellen erstrahlen in neuem Glanz oder der örtliche Jugendclub wurde einer gründlichen Renovierung unterzogen.

Ein Dankeschön der Landjugend geht an die vielen Sponsoren der Aktion, an Verwaltungen, die mit schnellen und unbürokratischen Genehmigungen halfen, an die beteiligten Organisationen und Vereine, an die Sozialarbeiterinnen und SOzialrbeiter und natürlich an erster Stelle an die aktiven Jugendlichen.