48-Stunden-Aktion der Berlin-Brandenburgischen Landjugend im Raum Groß Pankow

Foto: Carsten Pusch

Schon zum 20. Mal fand vom 21.04.-23.04.2017 die 48-Stunden-Aktion des BBL e.V. statt. Dazu gingen drei Projekte aus unserer Gemeinde an den Start. Den Auftakt dazu machten am Freitag die Kinder und Jugendlichen aus Lindenberg. Sie besuchten, wie im letzten Jahr auch, die Senior_innen in der Seniorenresidenz in Hoppenrade. Herzlich wurden die Kinder und Jugendlichen von den Bewohner_innen und der Leitung Frau Förster empfangen. Am Nachmittag wurde die Zeit genutzt, um gemeinsam zu spielen oder Zeitung zu lesen bzw. sich über deren Inhalte auszutauschen. Als Dank und Anerkennung, unter anderem auch für die wiederholte Teilnahme an dieser Aktion, gab es von einer Mitarbeiterin der BBL Pokale und Urkunden für alle Beteiligten.

Am Abend ging es für die Kinder und Jugendlichen aus Groß Pankow darum, ihren Jugendclub zu verschönern und etwas gemütlicher zu gestalten. Die alte Bildergalerie sollte längst ersetzt werden, sind doch nun inzwischen einige neue Clubbesucher_innen vor Ort. Auch sie wollen natürlich ihr Bild und ihre Aktionen dort hinterlassen. Die Aufgabenliste für diesen Abend war lang. So wurde unter anderem der Schulhof von Dreck und Müll gereinigt. Außerdem musste für das leibliche Wohl am nächsten Tag gesorgt werden. Das hieß: Brote schmieren, denn auch am Samstag und Sonntag mussten große Herausforderungen gemeistert werden.

Foto: Carsten Pusch

Die Kinder  aus Groß Pankow luden für diesen ,,Arbeitseinsatz“ die Kinder und Jugendlichen vom neuen Jugendclub Groß Langerwisch ein, um sich zu ,,beschnuppern“, aber auch um gemeinsam nach dem langen Tagwerk gemütlich beisammen zu sein und ein gemeinsames Abendbrot mit Prignitzer Kartoffelsalat und Bockwurst zu genießen. Dieses wurde von den Überraschungsgästen Thomas Domres und Kirsten Tackmann (beide Die Linke) gesponsert. Außerdem gab es etwas Material, wie Farben und Pinsel.

Foto: Carsten Pusch

Am Samstag und Sonntag sollte aber die schwerste und größte Arbeit auf die Kinder und Jugendlichen warten. Die kleine Feldbahn vom Pollo-Verein Lindenberg, ein Waggon und diverse kleine Dinge hatten einen neuen Anstrich bitter nötig. So machten sich weit über 20 Kinder und Jugendliche aus allen Teilen der Gemeinde an die gemeinsame Arbeit mit dem Pollo-Verein und der Jugendfeuerwehr Lindenberg. Bevor es los ging, begrüßte Rainer Knurbin, Ortsvorsteher von Lindenberg, die Kinder und Jugendlichen und ließ es sich nicht nehmen, den Kindern ein Geheimnis zu verraten: Warum heißt der Pollo „Pollo“? Aber ein Geheimnis ist dafür da, nicht weitergegeben zu werden ;-). Es sei nur gesagt: Es wurde vierbeinig.

Foto: Carsten Pusch

Nach diesem kleinen Einblick in die Geschichte ging es in verschiedensten Kleingruppen an die Arbeit. Zum Mittag gab es zur Stärkung Bratwurst, die uns unser Bürgermeister Herr Radloff, gemeinsam mit Herrn Steineke (Bundestagsabgeordneter unseres Wahlkreises), vorbei brachte. Herr Radloff lobte die Arbeit aller Beteiligten, Herr Steineke hatte sogar eine Überraschung  dabei. Er brachte einen Scheck im Wert von 125€ für den Jugendclub Lindenberg mit. Er lobte das geschaffene Werk der Kinder und Jugendlichen, unterstrich aber auch die Bedeutung der Jugendarbeit im ländlichen Raum, diese sei sehr wichtig.

Foto: Carsten Pusch

Als die Arbeiten beendet waren, gab es wieder Pokale und T-Shirts vom Fahrerteam der BBL. Zum Abschluss brachte Georg Abel (SPD)) im Auftrag von Frau Muhß noch einige Lunchpakete vorbei, über die sich die Kinder und Jugendlichen sehr freuten,   war doch sogar etwas „Süßes“ dabei.

Es lässt sich sagen: es war  ein Wochenende mit viel Arbeit. Es hat aber auch Freunde gemacht, die Ergebnisse zu sehen und es hat sich wieder einmal gezeigt, dass in unserer Gemeinde ein gutes Zusammenarbeiten wunderbar gelingt. Ein Dank geht an alle Sponsoren und Politiker, die unser Vorhaben unterstützt haben, an alle Beteiligten der Gemeinde Groß Pankow (Prignitz), aber vor allen an die vielen fleißigen Helfer und Helferinnen.