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Tangram und Handformationen

Foto: Eike Neumann

Bedingt durch die derzeit stattfindende Klassenfahrt der Jahrgangsstufe 7 haben wir am heutigen Dienstag die Probe unseres Märchens „Hänsel und Gretel“ ausgesetzt. Unsere Hauptdarstellerinnen waren nämlich nicht da.

Das war aber gar nicht schlimm, konnten wir uns so einmal anderen Szenen unter Schwarzlicht widmen. Die Mädels waren für die kleine Abwechslung auch recht dankbar.  Außerdem wollen wir unser Repertoire auch erweitern. Schließlich planen wir zum Ende des Schuljahres eine Aufführung für die 6. Klassen der Pritzwalker Grundschulen zu organisieren und brauchen auch dafür noch „Futter“.

Wer kennt Tangram? Tangram ist ein altes chinesisches Legespiel. Vermutlich entstand es zwischen dem 8. und 4. Jahrhundert vor Christi. Der Legende nach sollte ein Schüler, beauftragt durch seinen Mönch, durch die Welt reisen und deren Schönheit auf eine Keramiktafel bringen. Leider zerbrach die Tafel und der Schüler versuchte tagelang diese wieder richtig zusammenzulegen. Es gelang ihm aber nicht. Dafür kamen unzählige verschiedene Muster und Bilder zum Vorschein, die er mit den einzelnen Teilen zusammengelegt hatte. Da hatte der Schüler begriffen – er muss nicht in die Welt hinausreisen, er findet die Schönheit der Welt auch einfach in den sieben Scherben wieder.

Auch unter Schwarzlicht lassen sich die einzelnen Tangramteile sehr schön zu verschiedenen Bildern zusammensetzen. Das erfordert aber ein gutes Zusammenspiel der Akteure. Nachdem am Anfang die Teile noch sehr zaghaft durch den Raum schwebten und sich schwer zusammensetzen ließen, fanden sie nach einiger Übung doch schon recht locker zusammen. Geprobt haben wir heute aber „nur“ das Zusammenlegen von Gebäuden. Beim nächsten Mal wollen wir uns an die Tiere und Menschen wagen. Aber auch das werden wir gemeinsam meistern.

Foto: Eike Neumann

Außerdem haben wir angefangen eine neue Handchoreographie einzuüben. Dafür musste erst der passende Song gefunden werden. Danach wurde gemeinsam überlegt, wie die Hände durch den Raum schweben können, so dass sich ein schönes und zur Musik passendes Bild ergibt. Wir bleiben dran….
Begeistert waren die Mädels nicht als sie die schwarzen Säcke aufsetzen sollten. Aber nur so, sind wirklich nur die Bilder und Handschuhe zu sehen. Und am Ende gibt es vielleicht Schlimmeres und es gehört zum Schwarzlichtheater einfach dazu.