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Akzeptanz an allen Ufern?! - 10. CSD Cottbus & Niederlausitz startet Aktionswochen

CSDCB2018

Unter dem Motto „Akzeptanz an allen Ufern?!“ veranstaltet der CSD Cottbus e.V. vom 18. bis 30. Juni 2018 den 10. CSD Cottbus & Niederlausitz.

Ab Montag werden daher in Cottbus und darüber hinaus über 200 Regenbogenfahnen im Wind wehen. Es beteiligen sich zahlreiche Bildungseinrichtungen, Jugendclubs, Verwaltungen, Betriebe, Firmen, Vereine, Parteien, Ärzte, Krankenkassen, Clubs und viele weitere. Die Regenbogenfahne ist das Symbol der Schwulen- und Lesbenbewegung, die für Akzeptanz und Respekt gegenüber Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Trans*, Inter* und queeren Menschen (LSBTIQ*) steht.

 

Über 25 Veranstaltungen werden in den zwei CSD-Aktionswochen stattfinden. Im Programm sind z.B. zahlreiche Schulworkshops in Cottbus, Forst, Peitz und Lauchhammer. Freuen können sich Interessierte auf zwei Fachforen gegen Homo- und Trans*feindlichkeit, sowie auf zahlreiche Bürger_innensprechstunden. Für Kita Erzieher_innen wird es einen Gesprächsabend zum Thema „Queer & Kita“ geben. Im Angebot sind außerdem ein Drag Workshop, ein Comic Workshop und eine Gesprächsrunde zum Thema „Homosexualität und Religionen“. Für das Thema „HIV und CSD“ öffnet der AIDS-Hilfe Lausitz e.V. die Türen. Kreativ geht es bei „Malen unter‘m Regenbogen“ zu. Der CSD Cottbus und das Projekt „Regenbogenfamilien in Brandenburg stärken“ greifen mit den Kindern gemeinsam kreativ Themen rund um Familien unter'm Regenbogen auf. Darüber hinaus gibt es eine Piano Bar und einen Filmabend im OBENKINO, sowie einen gemütlichen Abend beim queeren Stammtisch. Den Höhepunkt bilden dann die CSD- Demo, ein buntes Straßenfest und die Rainbowparty im Glad-House.

Die Eröffnung der CSD-Aktionswochen findet am 18. Juni 11:00 Uhr am Zentralcampus der BTU Cottbus – Senftenberg statt. Feierlich wird die Regenbogenfahne gehisst und im Anschluss führt die Comic- und Livezeichnerin Elke Renate Steiner durch ihre Ausstellung „Queergerecht?!“. Ab 13:00 Uhr wird dann beim Landesamt für Soziales und Versorgung in der Lipezker Straße die Regenbogenfahne feierlich gehisst. Die Vernissage „Queergerecht?!“ wird dann im Haus 6 eröffnet.

Der Christopher Street Day im Süden Brandenburgs ist politisch und setzt mit den Aktivitäten auf eine vielfältige und gerechte Gesellschaft, in der Menschen gut miteinander leben können, sich wechselseitig helfen und ihre Konflikte gewaltfrei lösen können. Der CSD steht für eine Gesellschaft, in der materielle, soziale, politische und kulturelle Ressourcen gerecht verteilt werden und Menschen sich gegenseitig als jeweils individuelle Wesen anerkennen, respektieren und akzeptieren. Kurzum, es geht um Mitmenschlichkeit und es geht um Queergerechtigkeit.

Hintergrund: CSD ist die Abkürzung für Christopher Street Day, einer queeren Demonstration, die auf den Aufstand von Schwulen, Lesben und Trans*-Menschen in den USA im Jahre 1969 zurück geht. Seitdem gibt es CSDs weltweit.

Der CSD Cottbus & Niederlausitz wird gefördert durch das Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie, das Bundesprogramm Demokratie leben! der Stadt Cottbus und des Landkreises Spree-Neiße, die Stadt Cottbus und den Landkreis Spree-Neiße.

Infos rund um den CSD: http://2018.csd-cottbus.info

CSD-Programm: http://programm.csd-cottbus.info

Liste der Regenbogenfahnenaktion: http://akzeptanz.csd-cottbus.info

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