Vorstellung der Theatergruppe der Landjugend

Im Jahre 2002 hat die Berlin-Brandenburgische Landjugend eine Idee gehabt und die Jugendlichen waren gleich begeistert. Die Landjugend - speziell die Regionalstelle in der Gemeinde Wusterhausen - wollte eine Theatergruppe ins Leben rufen, um damit Jugendlichen das Theater wieder schmackhaft zu machen.

Nach einigen Schwierigkeiten hatten wir einen Raum und auch gleich eine begeisterte Theaterpädagogin. Alles fing ganz klein an, denn es waren am Anfang nicht mal 10 Leute. Friederike Möckel hat es aber geschafft, mit der Gruppe auf Festen in der Gemeinde aufzutreten und hat die Leute begeistern können weiterzumachen.

Im gleichen Zeitraum hat der Vorstand der Landjugend drüber nachgedacht, die Jugendveranstaltung des BDL im Rahmen der IGW zu gestalten. Der BDL führt jedes Jahr ein Theaterstück für seine Mitglieder im ICC vor ca. 2.000 Leuten auf. Auf der Bundesmitgliederversammlung hat sich unser Landesverband beworben und hat den Auftrag auch bekommen. Also hatten wir ein großes Projekt und ein Ziel.

Nach dem das feststand trafen sich die Theatergruppe und Interessierte aus der Landjugend und redeten über dieses Projekt und alle waren begeistert.

Die gesamte Gruppe ist dann im Januar 2003 zur Veranstaltung gefahren, die ein anderer Landesverband gemacht hat und waren gleich Feuer und Flamme. Nun hatten wir ca. 25 Leute und unsere Theaterpädagogin, die nun vor viel Arbeit standen und viel Spaß hatten.

Na und wir hatten alle keine Ahnung, wie man denn Theater spielt. Also die ersten Treffen liefen so ab, dass wir uns kennen lernten und ein bisschen Theater spielten und Frederieke ein Bild von uns bekam. Es stand das Problem, was spielen wir denn eigentlich zur Jugendveranstaltung? Aber sie hatten bereits eine Idee. Wir machen das Improvisitation - die ersten Szenen entstanden. Wir hatten ganz viel Spaß dabei. Denn es waren keine Szenen, die wir aufgedrückt bekamen, sondern die wir selbst gestalten konnten.

Es war aber noch nicht klar, wer wen spielt. Wir haben mal jede Rolle gespielt und zum Schluss bekam jeder die Rolle, die zu ihm am besten passt.

Nach dem wir dann fast alle Szenen festgeschrieben hatten, musste noch ein Titel her und dort gab es richtig Diskussionen denn jeder hatte gute Ideen.

Zum Schluss haben wir uns auf den Titel "Liebe und andere Schwierigkeiten. Romeo und Julia zwischen Stadt und Land" geeinigt. So nun stand alles fest. Nun konnte unser großer Tag kommen und der kam in großen Schritten auf uns zu. Na aber zwischendurch mussten wir ja auch noch eine etwas längere Pause machen, denn unsere liebe Friederike hat ein Baby bekommen (wie bei jedem großen Theaterstück, das sie gemacht hat, sagten ein paar Leute die sie kannten).

Nun war er da und wir waren alle so aufgeregt.

Klappt alles? Wird keiner was falschen? Das waren die Fragen die sich jeder stellte.

Da saßen nun rund 2.500 Leute und waren gespannt, was der erste Landesverband aus den neuen Bundesländern gemacht hat. Nun ging es los und den erste Song spielte unsere Band "Pale Moon". Nach dem Auftritt gab es dann Sekt und O-Saft (für die etwas kleineren Darsteller) und jedem ist ein Stein vom Herzen gefallen. Der Auftritt war ein riesiger Erfolg, den uns Dirk nie zugetraut hatte.

Bilder vom großen Auftritt hier klicken.

Einen Dank noch mal an die Leute die mitgewirkt haben wie: Anke, Friederike, Uta, Dietlind, Marco, Henning, Jenny, Anja, Andrea, Totti, Sarah, Laura, Sabrina, Gaby, Svenja, Tina Lisa-Marie, Martin, Steffan, Jonas, Edna, Martha, Marcus und Manuel.

Das auch an: BDL, Gemeinde Wusterhausen, Amt Temnitz, MLUR, Jugenddorf Gnewikow, Pale Moon, Autohaus Füllgraf & Partner, ICC und MBJS

und alle die ich vergessen habe.

Nach unserem großen Auftritt folge eine kleine Schöpfungspause, so dass wir unseren großen Erfolg genießen konnten. Trotzdem haben wir schon wieder viele Idee für ein neues Theaterstück gesammelt. In der Pufferzone in Wusterhausen hatten wir zwei Auftritte und übten uns in Gewaltprävention unter dem Motto Theater- Jugend und Toleranz.

In einem Zelt haben wir Improvisitationtheater und Gewaltprävention gespielt und das kam so gut an, dass sich beim zweiten Auftritt die Zahl der Zuschauer gleich verdoppelt hat.

In diesem Zusammenhang: Vielen Dank an Tolerantes Brandenburg für die Finanzielle Unterstützung und an Herrn Rieder, Inhaber der Pufferzone.

Nach dem Erfolg in Wusterhausen haben wir schon wieder viele Ideen und wollen auch alle umsetzen. Darunter ist auch nicht nur Theater spielen, sondern einen Film zu drehen. Also immer was Neues.

Wer Interesse hat mitzumachen ist herzlich eingeladen.

Weitere Infos und Kontakt zu der Theatergruppe unter: Jens.Fiebelkorn@bbl-online.com

Gruß Fieby

Bilder von Auftritten und von Proben findet man auch innerhalb unseres   Zeitstrahles.

Übersicht

aktualisiert: 03.04.2005