
Ich sag nur eines Vorweg: Wer nicht dabei war, hat diesmal echt was verpasst.
Traurig ist nur, dass wir keine Kamera dabei hatten und somit kein Beweismaterial haben. Das Thema der Begegnung war die "PolAgra", die vergleichbar ist mit der "Grüne Woche". Dazu aber später mehr.
Donnerstag um ca. 16 Uhr ging für die meisten die Reise los, die Karstädter Jungs mit ihrer Begleiterin Britta machten sich auf den Weg nach Königs-Wusterhausen, wo sie später von Maiki und mir (Basti) abgeholt wurden. Weiter ging es dann nach Trebendorf, die "Wurst-Zippel" warteten schon ungeduldig auf uns, und von dort hieß unser Ziel nur noch Zerkow. Mit geschmierten Broten, Tee und kalten Getränken empfing uns Viola um 02.00 Uhr nachts, im Objekt in Zerkow.
Noch geschlaucht von der langen Fahrt und dem Durchhaltevermögen (dank Skat und Knack) einiger Teilnehmer, fuhren wir am Freitag nach dem Frühstück zur "PolAgra" in Jarocin. Einige nutzten die 2,5 Stunden um sich die imposanten landwirtschaftlichen Fahrzeuge und die vielen Stände in und um den Hallen der "PolAgra" anzuschauen. Andere wiederum genossen die warme Herbstsonne in einem der vielen Biergärten bei einem kühlen Getränk.
Der Minister für Landwirtschaft in Großpolen empfing uns nach dem Mittag zu einem kurzen Gespräch, in dem er uns etwas über das System der Landwirtschaft in Großpolen berichtete.
Das nächste Ziel der Begegnung hatte es wirklich in sich: Maciej, der polnische Dirk :-), begrüßte uns auf seiner kleinen "Ranch" in Radlin, seinem Heimatort. Neben einem Volleyball und Fußballfeld erwartete uns eine Kutschfahrt. Höchstpersönlich zeigte uns Maciej das Objekt, in dem in den nächsten ein bis zwei Jahren noch u.a. ein Wasser-Park, eine Tennis-Anlage und eine Cross-Rennbahn dazukommen werden.
Während sich einige mit Volleyball vergnügten, übten sich andere im Bogenschießen (das ist gar nicht sooo einfach) und Luftgewehrschießen.
Die abendlichen Festlichkeiten fanden in einem "Tippi" (ca. 15-20 meter hohes Indianerzelt aus Holz) statt. Der DJ spielte sich so langsam warm, als sich alle die Köstlichkeiten, die Maciej´s Frau vorbereitete, schmecken ließen.
Nicht lange nachdem die polnischen Mädchen auf der Tanzfläche "rockten", schlossen sich unsere Jungs und Mädels den fröhlichen Tänzen an und das kleine Lagerfeuer in der Mitte des Tippi´s machte aus einem gelungenem einen fast perfekten Abend.
Samstagvormittag lud uns die ZMW zu einem Einkaufsbummel durch Jarocin ein und am Nachmittag hatten wir etwas Zeit zum Entspannen.
Am frühen Abend ging es zum zehnten Jubiläums-Akkordeon-Festival nach Kotlin. Zugegebenermaßen ist Polka, Volksmusik und Schunkellieder nicht jedermans Geschmack, die Veranstalter freuten sich dennoch über 600 eher ältere Gästen. Alle Anwesenden in dem riesigen Saal hatten Spaß und keine Scheu davor mit den 'Jüngeren' respektive Älteren zu schunkeln und die teils sogar deutschen Volkslieder mitzusingen.
Um 24.00 Uhr fuhren wir dann wieder zurück nach Zerkow und um 2.00 Uhr haben die letzten dann auch ihre Betten gefunden und sind zur Ruhe gekommen.
Alles in allem war es eine gelungene und sehr sehr lustige Deutsch-Polnische Begegnung.
Im Namen der BBL bedanke ich mich bei allen Teilnehmern, die durchweg mit Spaß dabei waren und mit Sicherheit nicht abgeneigt sind, bei einer späteren Begegnung wieder mitzufahren. Einen besonderen Dank an Hanne, die für die Deutschen in jeder Situation mit Rat und Tat zur Stelle war.
Erwähnt sei auch Maik, der nach einer langen Rückfahrt von KW noch mal nach Trebendorf fuhr, um Material für die Geschäftsstelle der BBL zu holen.
Bis zum nächsten Mal,
Basti
aktualisiert am 25.11.2005