
Wer die örtliche Tagespresse, aber auch unseren Heimatsender "Antenne Brandenburg" verfolgt hatte, der wußte, dass am 24. Juni 2005 ein Auftritt der Theatergruppe des B.B.L. e.V. in der Wusterhausener "Pufferzone" (ehemaliger Bahnhof an der B5) stattfinden sollte. Besonderes Highlight sollte die offizielle Namensverleihung für die noch namenlose Gruppe werden. Schließlich ist die Beschreibung "Theatergruppe des Berlin-Brandenburgische Landjugend e.V." nicht der Reißer.
Wie auch immer, fanden wir uns gegen 20:45 Uhr zur Vorstellung zusammen und waren voller Erwartungen. Leider hatten wir keine Freikarten bei der MAZ gewonnen, bekamen aber zusätzlich zu unserer Eintrittskarte für 2,50 € ein Los überreicht. Doch dazu später mehr.
Wie es sich für richtige Künstler gehört, begann die Vorstellung natürlich später als offiziell angesetzt. Dies tat dem Spaß an der Sache aber keinen Abbruch. Das Theaterzelt war nahezu gefüllt und das Publikum war vom Alter her gut gemischt. Da soll noch mal jemand sagen, dass die Jugend von heute keinen Sinn für Kultur mehr hat.
Man merkte, dass die Gruppe schon öfter aufgetreten war, da sich hier und da schon kleine Fanblocks gebildet hatten. So waren unter anderem laute "Fieby, Fieby"-Rufe zu vernehmen.
Kernstück des Abend bildete das Improvisationstheater, bei dem durch die betreuende Theater-Pädagogin Szenarien entworfen wurden, die dann durch die Schauspieler umgesetzt werden mussten. So wurden den jungen Künstlern Stichworte zugerufen, die sie dann in ihre Darstellung einarbeiten mussten. Die Bandbreite reichte hierbei vom gemütlichen Grillabend bis hin zu gemeinsamen Campingerlebnissen mit "durchschlagendem" Erfolg. Das Publikum als auch die Darsteller hatten sichtlichen Spaß.
Zum Abschluss gab es noch die feierliche Namensvergabe. Ab sofort wird man den Arbeitskreis weit über die Grenzen von Wusterhausen hinaus als "Bühnenreif" antreffen können.
Zum Thema "Lose" bleibt noch zu sagen, ich habe nicht gewonnen. Der Hauptpreis waren zwei Freikarten für die nächste Veranstaltungen. Hierüber kann sich u.a. Anne aus Wusterhausen freuen. Aber egal, der Eintritt hat sich gelohnt und wir hatten zwei Stunden amüsante Unterhaltung.
Fazit: Hingehen!
Gruß,
Z.
aktualisiert: 25.11.2005