Klausurtagung des Vorstandes in Weißwasser am 21.11.2004
Nach den vier Tagen (Do bis So) auf der Deutsch Polnischen Begegnung, galt es, sich noch einmal zu konzentrieren. Wir nutzten gleich die Gunst der Stunde, denn schließlich war der komplette Vorstand anwesend, und machten eine Klausurtagung.
Was das ist? Naja, da kommt ein Typ oder "Typin" und zeigt uns bzw. analysiert, wie wir besser und effektiver arbeiten können.
Seit geraumer Zeit hetzen wir alle nur noch von Termin zu Termin und hatten keine klare Linie mehr die uns zeigte, wo es eigentlich hingehen sollte. Hinzu kam noch, dass uns fast alle Hauptamtlichen weg gebrochen sind. Vor allem in der Geschäftsstelle. So musste Dirk noch mehr übernehmen und andere Sachen blieben liegen. Es ist jetzt der Punkt erreicht, wo nicht mehr geht. Diese Klausur sollte uns helfen und uns zeigen, wie wir es packen könnten.
Uns half vom B.D.L. Matthias Sammet (ist Geschäftsführer) und …. Ist ….. . Der B.D.L. bietet genau diesen Service an. Sie schicken ausgebildete Leute in die Vereine und gucken, wo die Probleme liegen und wie man sie schnell und einfach lösen könnte. Alles lief im Rahmen eines kleinen Workshops.
Wie lief dieser ab? Zuerst machten wir eine Art Brainstorming. Jeder vom Vorstand konnte sich Themen überlegen, an denen der Verein gerade arbeitet, arbeiten sollte und was unbedingt gemacht werden muss. Alles wurde auf kleinen Zetteln geschrieben, die dann an die Pinwand gesteckt wurden. Nun wurde alles grob in Themen sortiert. Ferienlager (FL), Future (Projekte für die Zukunft), Finanzen, Mitgliederwerbung, Mitgliederpflege, Puplic Relation (PR), LesBeGayT und, und, und…. So entstanden ca. 12 große Themen. Nun hatten wir drei rote Punkte und jeder von uns konnte entscheiden, was wichtig für einen selbst ist. Stichwort, Prioritäten setzen. Übrig blieben nun nur noch neun Themen oder Bereiche.
Anhand eines Fragenkataloges bearbeiteten wir dann die einzelnen Bereiche in zwei Gruppen. Wie wichtig ist dies für den Verband? Welche Verantwortung hat derjenige, der diesen Bereich verwaltet? Wie sehen die nächsten drei Schritte aus? Mit wem arbeitet man zusammen (braucht man unbedingt)? Usw.
Nach einem halben Vormittag und dem ganzen Nachmittag (bis in den Abend hinein) hatten wir dann ein klares Bild von den Arbeiten im Vorstand. Dann verteilten wir die Aufgabenbereiche, jeder bekam ein bis zwei Themen.
Nun könnte man sagen: und jetzt, was soll sich ändern? Erstmal nix. Aber ich denke, so wie im Moment hatten wir noch nie unseren Aufgabenbereich herausgearbeitet und wir könnten, wenn wir dran bleiben, die Chance haben, die Arbeit so verteilen, dass alle gleichstark belastet sind. So entlasten wir vor allen Dingen Dirk. Außerdem können wir nun nach außen zeigen, was wir eigentlich machen und so eventuell mehr motivierte Leute finden.
aktualisiert: 25.11.2005






