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Repression statt Betreuung?

Zur neuen Jugendschutzverordnung des Kabinettst

(siehe MAZ 5. Mai 2004 Seite 5)

Entsprechend einer neuen Verordnung des Kabinetts soll der Jugendschutz in Brandenburg deutlich verbessert werden. Städte und Gemeinden werden in die Pflicht genommen, Jugendschutzverbote zu kontrollieren und umzusetzen.

Eine wirkungsvolle Kontrolle des Jugendschutzes hält der Landjugendverband generell für sinnvoll und nötig.

Es stellt sich allerdings ernsthaft die Frage, wie die Landesregierung, Landkreise, Städte und Gemeinden mit dem präventiven Bereich des Jugendschutzes und mit der weiteren Finanzierung der Jugendarbeit umgehen wollen. Durch erhebliche Kürzungen der finanziellen Mittel für diesen Bereich sind selbst Grundlagen der Jugendarbeit gefährdet, Beratungsstellen mussten bereits geschlossen werden.

Es besteht die Befürchtung, dass künftig auf Repression, statt auf Prävention gesetzt wird. Eine flächendeckend langfristig planbare Jugendarbeit, die Beziehungen zu den Menschen aufbauen kann, ist der beste und effektivste Jugendschutz.

Der Landjugendverband fordert die Handelnden auf, auch diesen Bereich der Arbeit mit jungen Menschen ernst zu nehmen und entsprechend des Bedarfs auszustatten.

Infos:
Dirk Budach: 0177-7247975

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aktualisiert: 04.05.2005