2014 07 ein langer Weg zur Homepage web

Es braucht sicher keine epischen Hintergründe mehr, um zu erklären, was der Jugend Infopoint (JIP) ist und was damit gewollt wird. Wen es denn doch noch einmal interessiert. Hier, ganz kurz und knapp.

Jetzt aber wirklich kurz...

Der Jugend Infopoint ist ein Projekt, dass seinen Ursprung in einem Problem findet: Fehlende Sichtbarkeit von Informationen im ländlichen Raum, im besonderen im Jugendbereich. Platt gesagt: „hier is ja nüscht und ich weiß von nüscht.“ So lauteten etwa die O-Töne einiger junger Menschen, die sich mit dem Infofluss im Ländle beschäftigt hatten. Das ist nun schon gut drei Jahre her.

Aus dieser Analyse gingen dann diverse Ideen hervor. So wurde etwa am Phänomen „mehr Jugendbeteiligung“ herumgeschraubt. Es gab Treffen, verschiedene Runden, Gespräche (ziemlich viele sogar) und den einen oder anderen Grillabend.

Es wurde sinniert, entwickelt, gelacht, schlussendlich einfach angefangen oder weiter gemacht.

Fazit eines langen Prozesses: Alles schwierig, aber Infos müssen her und wenn dann online.

Stichworte sind also Sichtbarkeit, Vernetzung von Informationen, Angeboten und Menschen im ländlichen Raum. Und ganz nebenbei erwähnt, wären da auch zu kommunizierende Bildungsanteile, die Schule in ihrem Verständnis nicht liefert, liefern kann und liefern soll(te).
Das alles mündete in die monatlichen Ausgaben des Jugend Infopoints, einem mehr oder weniger professionellen Magazins. Ein Onlinedokument, dass per E-Mail, Facebook, Jappy und nun auch Twitter durch die Kanäle flattert. Mittlerweile geht das Ding in die 44. Ausgabe und hat in der Zwischenzeit einige Menschen erreicht.

Eckpunkte des JIP

Oberstes Gebot der Ausgaben: kurz, klar und auf den Punkt kommen. Offen und interessiert sein an den Beiträgen anderer. Mitmachen ermöglichen und anbieten. Aktuell, regelmäßig erscheinen. Wichtig ist auch, schwerpunktmäßig regional zu bleiben, bunt, lebendig und verständlich zu sein.

Was braucht es noch?

Online verfügbar sein. Richtig, und bis vor einigen Monaten war das auch noch ein wirkliches Problem, denn so eine Homepage auf den Weg zu bringen ist nicht ganz einfach (es sei denn, es gäbe reichlich Geld, um Administratoren und Entwickler_innen finanzieren zu können).

Online mit Entwicklungsmöglichkeiten

Das Ergebnis geht nun online. Das heißt, die Webseite www.jugend-infopoint.de steht den Menschen zur Verfügung. Beiträge können per E-Mail eingereicht und Veranstaltungshinweise selbst über die Registrierung erfasst werden. Wer sich also beteiligen möchte, kann das gern (auch online) tun.

Bild: Christian Müller