Einer der wohl beliebtesten Treffpunkte in ganz Kyritz ist das schöne Strandbad am Untersee. Dieses Jahr feierten wir dort das 100-jährige Bestehen mit vielen Besuchern. Auch viele Kinder und Jugendliche waren vor Ort um den Sommer am Wasser mit Musik und leckerem Essen und Trinken und viel Eis zu genießen. Auch die vielen Partner aus der sozialen Arbeit waren vor Ort - mit unterschiedlichen Angeboten wie Spielen, Basteln, Airbrush Tattoo und reichlich Kontaktmöglichkeiten. Da durfte die mobile Jugendarbeit natürlich nicht fehlen.

Neben der direkten Arbeit mit den Kindern und Jugendlichen gibt es noch die wichtige kommunale Arbeit mit Fachkräften und Träger der sozialen Arbeit und Vertreter/innen der Kommune und des Landkreises. Wir haben uns diesen Monat wieder digital in einer Zukunftswerkstatt getroffen um gemeinsam einen Blick auf die Angebote der Zielgruppe der 0 bis 27 Jährigen zu richten, Übergänge und Schnittstellen zu anderen lnstitutionen zu betrachten, Bedarfe und Themen der Kinder und Jugendlichen zu reflektieren, Herausforderungen und Stolpersteine in der Kommune zu diskutieren sowie Visionen und Handlungsempfehlungen für die Kinder und Jugendlichen zu erarbeiten.

Foto: Michael Herbst

Zu Ostern wurde es auch dieses Jahr wieder bunt. Besonders die Eier hatten ein farbenfrohes Kleid bekommen. Aber in diesem Jahr wollten wir mal keine Eier bemalen oder färben. Die Kinder und Jugendlichen wollten Samenbomben basteln und damit anderen eine kleine Freude machen. Alles was wir dazu brauchten, waren einige Packungen Blumensamen und gute Blumenerde. Im ersten Schritt wurden die Blumensamen mit der Erde gut gemischt. Nun wurde die Erde etwas angefeuchtet und dann in eine Kugelform gebracht. Nach etwa 2 – 3 Tagen konnten die Kinder und Jugendlichen die Samenbomben mitnehmen und verschenken.

Foto: Norman Sorge

Nach den ersten Wochen in analogen Welten, die aufgrund der Coronabeschränkungen nicht so intensiv wie gewünscht waren, wurde ich auch von einigen K. u. J. eingeladen, sie in der digitalen Welt zu treffen, denn in die digitale Welt verlagert sich ihre Lebenswelt immer mehr. Daher ist es wichtig, dass ich auch dort einer von ihnen bin. Ich werde also in Zukunft mindestens einmal im Monat auch für mehrere Stunden online sein, sei es mit Disord, TS oder auch ingame Chats. Es hat sich gezeigt, das die Teilnehmer besonders beim gemeinsamen Spielen viel aufgeschlossener und redseliger sein können als im Gespräch vor Ort

Foto: Michael Herbst

In einer Clubversammlung haben wir gemeinsam entschieden eine Geocaching Tour durch das Dorf zu machen. Leider mussten wir dabei feststellen, dass an unserem Ort noch kein einziger Cach versteckt wurde. Da wurde kurzerhand daraus eine Schatzsuche.

Diese konnten wir mit Hilfe ehrenamtlicher Unterstützung gut vorbereiten und die einzelnen Stationen verstecken. Dabei haben wir bei jeder Station einen Hinweis auf die nächste Station gegeben. Aber damit es nicht zu einfach wird, mussten die Teilnehmer_innen einige Aufgaben lösen bzw. durchführen.

Lizenz: Impfen Urheber: Dirk Vorderstraße, Lizenz: CC BY 3.0

Im Bereich der aufsuchenden Arbeit habe ich mich auch mit den Treffpunkten in Kyritz und Kyritz West vertraut gemacht. Anfangs in Begleitung durch Kollegen, aber schon nach kurzer Zeit allein. Durch meine regelmäßigen Besuche gelang es mir erste Kontakte zur Zielgruppe von Kinder und Jugendlichen sowie jungen Erwachsenen zu knüpfen. Ich habe mich als Streetworker vorgestellt und ihnen meinen Aufgaben und Ziele erläutert. Es liegt aber noch einige zeitintensive Kontaktarbeit vor mir, welche ich benötige, um die Zielgruppe auf persönlicher Ebene zu erreichen, damit ich im Bedarfsfall als Hilfe und Unterstützung bei der Lösung von Problemen und Sorgen in Betracht komme. Mir selbst wurden aber dank des Angebotes von der Stadt Kyritz zur vorzeitigen Impfung auch einige Sorgen abgenommen.